Büro-Philosophie

Architektur für Menschen

Eine harmonisch und human gestaltete Umwelt schafft Lebensqualität denn sie beeinflußt darüber hinaus zum Guten die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen.

Architektur soll vor Allem den Menschen dienen, und Rücksicht nehmen auf vorhandene Umgebungsqualitäten. Sie ist eine wichtige kulturelle Kraft.

Als Architekt schaffe ich in diesem Sinn "Lebensqualität" .

Wer gute Architektur aus Gründen falsch verstandener Wirtschaftlichkeit mißachtet schadet sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt . Es gilt vor Allem auf menschliche Empfindungen und Bedürfnisse, vorhandene Umgebungsqualitäten Rücksicht zu nehmen. Dies trifft zu für die Landschaft, die Natur und die vorherrschende Bausubstanz. 

Es ist deshalb wichtig eine qualifizierte und professionelle Architekten-Planung zu nutzen.

Die ästhetische Abwertung des gebauten Lebensraumes sind sonst meist die Folge.

Verantwortungsvolle Architekten werten durch sensibel reflektierende Entwurfslösungen die Umgebung des zu planenden Projektes auf -  und nicht ab.

 

Der Mensch als Maß aller Dinge, Quelle: Leonardo da Vinci (Neufert Bauentwurfslehre)

Das erforderliche gesunde soziale Empfinden und ein geschultes und sensibles Harmonieverständnis betrachte ich als wichtige Grundlage architektonischer Leistungen.

Den individuellen Wünschen und Vorlieben der Bauherren begegne ich mit Sorgfalt und Respekt.

Das Bestreben wie etwa, unsere gebaute Umwelt durch aufmerksame Betrachtung richtig zu interpretieren, zu reflektieren und Harmonie zu gestalten, ist mir wichtig.

Ein Grundsatz des berühmten Architekten Le Corbusiers lautet:

"Weniger ist mehr".

Es gilt, das richtige Maß und die Proportionen ökonomisch und harmonisch zu verwirklichen!

Schopenhauer sagte einmal: "Architektur ist gefrorene Musik". 

Was haben Architektur und Musik gemeinsam?

Auch architektonische Harmonie basiert auf mathematischen Proportions-Maß-Verhältnissen, wie sie gleichermaßen der musikalischen Harmonielehre zugrunde liegen.

oben: Geometrische Teilung einer Strecke nach dem Goldenen  Schnitt   

(Schwingungsverhältnisse 1:2= Oktave, 2:3= Quinte, 3:5, 5:8, 8:13 u.s.w...., musikalische Harmonielehre !)

Übrigens verlangte schon Vitruv (33-14 v. Chr.) von seinen Baumeistern, sich in der Musik gut auszukennen, da er wußte, daß sie die Harmonie der Proportionen lehrt, daß Symmetrie und Eurythmie (Gleichmaß und Rythmus) einem Gebäude ein sinnvolles Gefüge und damit Anmut und Werthaltigkeit verleihen.

Mit unseren Augen können wir Harmonie ebenso wahrnehmen wie mit unseren Ohren.

Harmonie ist also nicht nur eine hörbare sondern auch eine sichtbare Qualität.

Sie an einem Bauwerk zu erkennen ist uns allen möglich, denn Harmonie ist ein Gesetz der Schöpfung !

Zu diesem Thema weise ich gerne auf die sensationelle Neuentdeckung vom Dezember 2008 eines gewissen Philosophieprofessoren hin, die 2009 in den Medien große Beachtung fand. Herr Korf hat 2009 nachgewiesen dass schon die alten Ägypter nach musikalischen Grundgesetzen gebaut haben. Die berühmten alten Pyramiden basieren auf musikalischen Mass-Grundsätzen. Dies erklärt Ihre so harmonische und ausdrucksvolle Erscheinung.

Man kann Sie sozusagen "singen sehen".

Der Zusammenhang zwischen Musik und Architektur ist gebildeten Menschen seit der Antike bekannt.

Volker Hauck

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